Wer sind die "Großen Fünf" und warum?
Möglicherweise hören Sie von den "Big Five" bevor Sie zu einer Safari aufbrechen, lesen darüber in einem alten Buch oder einer Naturdarstellung. Heutzutage sind es fünf Tiere, die die meisten Menschen während einer Safari sehen möchten. Vor 100 Jahren, zwischen Tropenhelmen, Moskitostiefeln und dem "tiefsten Afrika", sollten die Großen Fünf vor allem gejagt werden. Es waren die wildesten, gefährlichsten Tiere. Tiere, die den Jäger selbst jagen konnten.
Ostafrika-Entdecker kehrten zurück mit Geschichten von Löwen und
Leoparden im hohen afrikanischen Gras, von Nashörnern, die durch den bloßen Geruch eines Menschen wild werden, von Kaffernbüffeln, verborgen hinter Büschen, und von den Ängsten, die ein wütender Elefant auslöst.
Heute gibt es selbstverständlich fast nur noch die Jagd mit dem Objektiv, ohne jedoch auf den Nervenkitzel beim Brüllen eines Löwen in der Nacht oder beim Knistern im Gebüsch, wenn ein Leopard am Lager vorbeipirscht, verzichten zu müssen. Jeder dieser Großsäuger ist sehr viel interessanter als die frühen Entdecker jemals zu ahnen vermochten.