Gnu mit GPS Halsband

Nashörnerumsiedlung

Tierärzte

Park Ranger

© Frommann/ZGF

Öko-Sponsoring - eine neue Idee in der Unternehmenskommunikation

Warum werden Sie nicht Sponsor für eines der vielen Serengeti-Naturschutzprojekte und helfen dadurch, dieses einzigartige Ökosystem für kommende Generationen zu bewahren? Sie werden überrascht sein, wie einfach und effizient Ihr soziales Engagement in Ihren Marketing-Mix integriert werden kann und wie positiv es sich auf Beziehungsmanagement, interne Motivation und PR-Kampagnen auswirkt.

Wenn Sie daran interessiert sind, Sponsorenaktivitäten in der Serengeti (Beispiele unten) in Ihr Marketing-Programm zu integrieren, wenden Sie sich für nähere Informationen bitte an Business & Nature, München, Email: contact@business-nature.de.

Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) sucht gegenwärtig nach Sponsoren, um eine Reihe neuer Projekte zu starten. Wenn Sie für eines der folgenden Serengeti-Projekte als Sponsor auftreten möchten, wenn Sie sich bitte an Dr. Markus Borner unter: ZGF@africaonline.co.ke.

Ihre Beiträge und Anregungen sind höchst willkommen!

 
--> 1. Erforschung der Gnu-Wanderung in der Serengeti
--> 2. Wildlife Patrol
--> 3. Umsiedlung von Nashörnern
--> 4. Ausrüstung für die Tierärzte
--> 5. Ausrüstung für die Ranger

 
1. Erforschung der Gnu-Wanderung in der Serengeti

Anreize für den Sponsor
Engagement beim größten Ereignis im Ökosystem Serengeti.
Identifikation mit einzelnen Tieren.
Regelmäßige Reports.
Möglichkeit der Personalisierung: z.B. GPS-Halsband für ein einzelnes Tier, Benennung eines Tieres nach seinem "Besitzer".
Individueller Input seitens des Sponsors. Der Sponsor kann sich ein männliches bzw. weibliches Tier und die Art aussuchen und dem Tier einen Namen geben.
Möglichkeiten für Wettbewerbe (Welches Tier läuft am weitesten? Welches ist am schnellsten, welches wird zuerst von einem Löwen oder Krokodil gefressen?).

Zusammenfassung
Erforschung der Wandermuster von Gnus, Zebras, Elenantilopen und vielleicht Elefanten mit Hilfe modernster GPS-Technologie. Zur Zeit sind vier Gnus zu Versuchszwecken mit einem GPS-Halsband versehen. Es wird derzeit alle sechs Stunden eine Ortung vorgenommen, und die Daten werden in etwa monatlichem Abstand vom Flugzeug heruntergeladen. Die Wanderung der einzelnen Tiere wird auf Karten aufgezeichnet. Andere Informationen wie etwa über Aktivitäten der Tiere werden in Tabellen dargestellt.

Kosten
8.500 US-Dollar pro GPS-Halsband. Ohne Flugstunden zum Orten.


2. Wildlife Patrol": Ein leichter Hubschrauber für das Tiermanagement im Serengeti-Nationalpark

Anreize für den Sponsor
Farbgestaltung des Hubschraubers nach Wunsch des Sponsors.
Projeks sehr viel Interesse auf sich zieht und voller Action ist.
Gute Präsentation des Unternehmenslogos gegenüber Touristen sowie durch Tierfilme über die Serengeti.
Verbindung mit anderen Projekten und zu Arten mit hohem Identifikationswert wie Nashörnern und Löwen.

Ausrüstung
Der vorgeschlagene Hubschrauber ist klein (zwei Sitze), mit Turbolader ausgestattet, um in den hohen Lagen der Serengeti zu funktionieren, kostet nur einen Bruchteil des Preises eines normalen Hubschraubers (und wird lokal in der Serengeti zusammengebaut), ist billig im Betrieb und Unterhalt ("experimentelles Fluggerät", das in der Serengeti gewartet werden kann und nur normales Autobenzin benötigt).

Zusammenfassung
Der Hubschrauber wird in Seronera, dem Hauptquartier des Serengeti-Nationalparks, stationiert sein. Er wird eine Ergänzung zu den drei derzeit im Park vorhandenen Cessna-Starrflüglern der ZGF bilden. In Ergänzung zu den Flugzeugen wird er für Management-Aufgaben eingesetzt, die mit normalen Flugzeugen nicht durchgeführt werden können. Der Hubschrauber soll für v.a. für folgende Aufgaben benutzt werden:
Bekämpfung der Wilderei: Aufspüren von Fangschlingen, Fallen und Wilderercamps - Kommunikation mit dem Hauptquartier bei Einsätzen am Boden. Aufspüren von Rinderdieben.
Schutz der Nashörner. Einfangen von Nashörnern zum Zweck der Umsiedlung durch Beschuss mit Betäubungsgewehren von der Luft aus. Überwachung und Funkortung von freigesetzten Nashörnern, die in ihrem Horn mit einem Leitstrahlsender versehen worden sind.
Forschung. Anbringen von Funkhalsbändern bei Löwen, Gnus, Elenantilopen und Elefanten. Luftaufnahmen von Büffeln und Elefanten für Populationsstudien. Wanderungsstudien.
Tierärztliche Aktivitäten. Betäuben von Tieren zum Entfernen von Fangschlingen. Probenentnahmen bei Tieren zur Erforschung von Krankheiten.
Touristenkontrolle. Überwachung des Fahrverbots abseits der Straßen. Kontrolle der Einhaltung von Geschwindigkeitsbeschränkungen bei Touristenfahrzeugen.
Frühwarnbrandkontrolle und Feuerbekämpfung.
Grenzüberwachung und Demarkation.
Ökologische Überwachung. Ablesen von Regenmessgeräten, Luftaufnahmen, Tierzählungen, Vegetationskontrolle, Elefantenbeobachtung, Einfluss des Tourismus, Einschätzung des Einflusses von Lodges und anderen Maßnahmen zur Erschließung des Parks auf die Umwelt.

Kosten
Ankauf des Hubschraubers als Bausatz    $ 75,000.-
Zusammenbau des Hubschraubers $ 5,000.-
Pilotentraining (2 Piloten) $ 12,000.-
Lizenzierung des Hubschraubers $ 4,000.-
Betriebskosten für ein Jahr $ 16,000.-
Versicherung $ 8,000.-


3. Nashörner in der Serengeti und im Naturschutzgebiet Ngorongoro; Umsiedlung von Nashörnern zur Stärkung der Population in der Serengeti

Anreize für den Sponsor
þ Extrem gefährdete Art mit hohem Identifikationswert.
Hoher emotionaler Wert.
Großes Interesse der Medien: Die Umsiedlung von Nashörnern von Kenia in die Serengeti erfolgt über höchste politische Kanäle, nämlich die Präsidenten von Kenia und Tansania.
Umfassende Präsenz in den Medien.
Veröffentlichung Ihres Engagements in Artikeln und Filmen.

Zusammenfassung
Ngorongoro: Das gemeinsame Nashornprogramm von ZGF und NCAA im Ngorongoro-Krater dient nicht nur dem Schutz der Nashörner, sondern auch der Bewahrung des Krater-Ökosystems. Im letzten Jahr wurde ein Fahrzeug ersetzt, und dieses Jahr wird ein neues gekauft. Im Rahmen des Programms wird die Nashornpopulation im Krater überwacht und außerdem die Ranger im Krater in vielerlei Hinsicht unterstützt, zum Beispiel durch Ausrüstung, Uniformen, besondere Leistungsanreize und Training. Die Umsiedlung von zwei Nashörnern in den Ngorongoro im letzten Jahr war ein voller Erfolg. Die beiden neuen Nashörner leben frei im Krater, haben sich eingelebt und sich auch schon mit dem jüngeren Bullen im Krater gepaart.
Serengeti: Die Infrastruktur des Nashorn-Gebietes im Serengeti-Nationalpark ist fertig gestellt und ein neues, effizientes Sicherheitssystem ist installiert, so dass das Gebiet jetzt für die Überführung von weiteren Nashörner in die Serengeti bereit ist. In den vergangenen Monaten sind zwei Kälber geboren, so dass es in der Serengeti jetzt sieben Exemplare des Spitzmaulnashorns gibt. Diese Zahl ist jedoch zu niedrig, als dass die Population langfristig überleben und anwachsen könnte. Es ist daher geplant, dass Tansania zur Stärkung der Population der Serengeti sechs Nashörner aus Kenia erhält. Die gegenwärtigen Projekte, die auf die Sicherung der Tiere im Gebiet zielen, werden weiter fortgesetzt. Man hofft, dass das Umsiedlungsprogramm gegen Ende dieses Jahres oder in der Trockenzeit des nächsten Jahres stattfinden wird.

Kosten:
Ngorongoro-Nashorn-Schutzprogramm: ca. 120.000 US-Dollar pro Jahr
Serengeti-Nashorn-Schutzprogramm (ohne Umsiedlung): ca. 80.000 US-Dollar pro Jahr

Umsiedlung
Kauf von Nashörnern in Kenia, inklusive Einfang. Gestiftet vom Kronprinzen von Dubai.
Transport mit Hercules-Flugzeug, zur Verfügung gestellt vom Verteidigungsminister der Vereinigten Arabischen Emirate.
Freisetzung, tierärztliche Überwachung, Kontrolle in der Serengeti etc. ca. 70.000 US-Dollar


4. Ausrüstung für die Tierärzte in der Serengeti: Tierärztliche Projekte im Park und Impfkampagnen

Zahlreiche Krankheiten bei Wildtieren können einfach dadurch eingedämmt werden, dass man diese Krankheiten bei Haustieren kontrolliert. Die Rinderpest ist ein gutes Beispiel. Das Serengeti Veterinary Department schloss sich mit finanzieller Unterstützung von Tansania National Parks und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt dem Kampf gegen die Rinderpest an, indem die Rinder in allen Distrikten um die Serengeti herum geimpft wurden, als in den Jahren 1996/97 der Ausbruch der Krankheit drohte. Insgesamt wurden 700.000 Herden geimpft. Durch das Programm wurde verhindert, dass sich die Krankheit auf die höchst anfälligen Wildtier-Populationen der Serengeti übertrug.

In der Vergangenheit sind durch Tollwutepidemien im und um den Serengeti-Nationalpark herum eine Vielzahl von Menschen sowie Nutz- und Wildtieren getötet worden. Jedes Jahr gibt das Serengeti Veterinary Department etwa 6.000 US-Dollar zur Unterstützung von Tollwutimpfungen in den Distrikten Tarime, Serengeti, Bunda, Magu und Bariadi aus. Jedoch sind die Impfprogramme aufgrund unzureichender finanzieller Mittel auf die Dörfer direkt um den Nationalpark herum beschränkt gewesen. Durch das Programm konnte das Vorkommen von Tollwut bei Wildtieren und Menschen im Bereich des Parks verringert werden, aber der Effekt wäre nachhaltiger, wenn eine größere Fläche abgedeckt werden könnte. Das Veterinary Department benötigt hier also Unterstützung von allen Interessierten, um Menschen, Nutztiere und Wildtiere zu schützen. Die Bereitstellung von Impfstoffen, Transportmaterialien, Spritzen, Nadeln etc. ist höchst willkommen.

 
5. Ausrüstung für die Ranger in der Serengeti

Die Ranger sind das Rückgrat aller Schutzprogramme in der Serengeti. Sie üben ihre gefährliche Arbeit unter sehr schwierigen Bedingungen aus. Es gibt in der Serengeti 160 , die für ihre Überwachungsarbeit entsprechend ausgerüstet werden müssen.

Sie benötigen dringend Uniformen (inklusive Hemden, Gürtel, Stiefel, Regenmäntel etc.), Ausrüstung zum Arbeiten in der freien Natur (Zelte, Messer, Schlafsäcke etc.) und Arbeitswerkzeuge (Ferngläser, GPS, Sichtungsteleskope, Nachtsichtbrillen etc.). Jeder Beitrag ist willkommen. Bei Sponsorenprogrammen versehen wir die gestifteten Gegenstände mit dem Namen und Logo Ihres Unternehmens.

 
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