Trockenwälder der Serengeti Trockenwälder

Bei den als Trockenwälder oder Savannenwälder bezeichneten Biotopen handelt es sich um große Grasflächen mit eingestreuten Bäumen.
Letztere stehen nicht so dicht wie in einem herkömmlichen Wald, so dass zwischen ihnen noch sehr viel Gras wachsen kann, das den regelmäßig auftretenden Buschfeuern ausreichend Nahrung bietet.

In den Trockenwäldern kann man Tiere wie Büffel, Elefanten, Topis, Giraffen, Warzenschweine und Impalas finden.

 
In der Serengeti gibt es drei Typen von Trockenwäldern:

Im Norden des Parks findet man die vergleichsweise niederschlagreichen Combretum-Trockengehölze, die durch große Bestände Combretum molle und Terminalia mollis gekennzeichnet sind. Diese Baumarten sind groß und vermutlich auch sehr alt; Sämlinge oder junge Bäume gibt es nicht. Auf den Hügeln wachsen außerdem Büsche wie Croton dichogamus und Teclea trichocarpa, deren Bestände zur Zeit aber stark zurückgehen.

Akazien-Trockengehölze findet man in den zentralen und westlichen Teilen des Parks. In diesen Gebieten mit mittleren Niederschlagsmengen wurden bis zu 38 Akazienarten nachgewiesen, wobei die Hälfte der Wälder sich allerdings aus nur etwa 10 Arten zusammensetzt. Die häufigste Art ist Acacia robusta (A. clavigera), die an Hängen und auf Hügeln wächst und die man leicht an ihren stark gefiederten Blättern erkennt.

Myrrhen-Trockengehölze findet man im Osten des Parks, also dort, wo am wenigsten Regen fällt. Genauer betrachtet, handelt es sich um eine Mischung aus Acacia- und Commiphora-Arten, wobei die Myrrhen die häufigen Buschbrände weniger gut überstehen als die Akazien. Allerdings kommt es aufgrund der geringen Regenfälle, und weil an die Ostseite des Parks weniger dicht besiedelte Gebiete angrenzen, seltener zu größeren Buschfeuern, so dass sich die Commiphora-Arten dort ebenfalls halten können.

 
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